Kunst im öffentlichen Raum

Projekte und Installationen an ungewöhnlichen Orten im Seenland Oder-Spree

Findlingshof Strausberg

Ständige Ausstellung von den Bildhauern Toralf Jaekel, Igor Kaschkurjewitsch, Lutz Kittler, Harry Kraus und Kurt Zwirnes im Außenareal

Auf dem 10.000 qm großen Areal am Ruhlsdorfer Herrensee in der Märkischen Schweiz werden nicht nur Feldsteine und Findlinge gesammelt und gezeigt, sondern auch Künstlern die Möglichkeit geboten, diese Findlinge zu bearbeiten oder auch die eigenen Steinkunstwerke auszustellen. So finden sich im Lapidarium neben Steinskulpturen auch Quellsteine, Feuerfindlinge, Steinbänke, Steintische, Steintiere u.v.m.

Kontakt

Findlingshof Strausberg
Alt-Ruhlsdorf 13 15344 Strausberg/OT Ruhlsdorf
Tel: 0171 / 68 93 437
www.findlingshof-strausberg.de

TRAFO

Kunst an einsamen Orten, wo sie keiner vermutet - das ist der Ausgangspunkt einer anregenden Wanderung entlang abgelegener Pfade und Landschaften.

Im Sommer 2012 nahm im stillen Flecken Regenmantel - gelegen vor den Toren der 700 Jahre alten Gemeinde Falkenhagen - diese Wanderung durch die Höhen und Tiefen der Phantasie ihren Anfang.

TRAFO.1 - die kleinste Galerie Brandenburgs - gibt seither durch ein Fenster und per Knopfdruck den Blick frei auf Arbeiten von Künstlern der Region und darüber hinaus und lädt Wanderer und Interessierte ein, die wunderbare Welt der Kunst hier in der einsamen Idylle der Natur zu entdecken und zu genießen.

Seit August 2013 können Sie diese Wanderung nun fortsetzen. In Dolgelin - 11 Kilometer von Regenmantel entfernt - geht es per Rad vorbei an der Komturei Lietzen zur Galerie TRAFO.2. Ein altes Wiegehäuschen aus dem Jahr 1958, ebenfalls vor dem Verfall bewahrt, beherbergt nun die Galerie TRAFO.2.

In beiden Galerien werden zeitgleich Arbeiten eines Künstlers oder einer Künstlerin gezeigt. Rustikale Kunst- und Sitzwerke in Holz, vom Galeristen Karl Witzleben geschaffen, laden vor beiden Galerien zum Schauen und Verweilen ein.

Kunst an Orten wo sie keiner vermutet, 24 Stunden geöffnet, 365 Tage im Jahr, das ist die Idee von TRAFO.1+2 und den Machern des Vereins Kunstregen e.V. Und die Wanderung geht weiter, seit März 2016 in TRAFO.3 in Reitwein!

Jutta Baumwol / jüdisches Landwerk Neuendorf

Denkmal in Erinnerung an das Hachschara-Gut Neuendorf und die 1943 erfolgte Deportation

In Anlehnung an die persönliche Geschichte von Jutta Baumwol steht eine Frau – als lebensgroße Silhouette ausgeführt - am Rande des ehemaligen Landwerks Neuendorf und hält Ausschau. Vom Alter und von der Größe her ist es eine - vielleicht zu schnell gewachsene - junge Frau, die selbstbewusst – ihren linken Arm in die Seite gestützt - und verhalten zugleich – ihren rechten Arm am Körper und ein Bein leicht hinter dem anderen verschränkt - in Erscheinung tritt. ´In Erwartung´ blickt sie in die Ferne. Obwohl ihre Körperhaltung eher Passivität - ´nach getaner Arbeit´ oder ´von der Arbeit pausierend´ - vermittelt, ist diese Frau nicht entspannt, eher fordernd. Ihr Blick ist über den Horizont hinweg auf ein fernes - wenn auch vielleicht unerreichbares – Ziel, eine Vision gerichtet. Sie hält Ausschau, obwohl ihre Zukunft ungewiss ist.

Die Enthüllung des Denkmals "Jutta Baumwol" erfolgte gemeinsam mit dem Zeitzeugen Itzhak Baumwol und seiner Familie, die gemeinsam zur Denkmalsenthüllung aus Israel angereist sind. Fünftklässlern der Clara Grunwald Schulen (Berlin & Hangelsberg) gestalteten Fahnen mit den Namen der 159 von Neuendorf nach Ausschwitz deportierten Frauen, Männern und Kindern.  

Kunst am Radweg

Holzskulpturen, Installationen, Monotopien und Siebdrucke von acht Künstlern entlang des Spreeradweges zwischen Fürstenwalde und Hangelsberg

Der Spreeradweg zwischen Fürstenwalde und Hangelsberg gehört zu den schönsten Strecken dieses Fernradweges.
Der Weg berührt immer wieder die Spree, Rastplätze und Wiesen laden zum Verweilen ein. Badelustige finden auch geeignete Stellen. Eine alte Eichenallee säumt den Weg, die teilweise im Mischwald, teilweise im Nadelwald steht, Wildkräuter und Beeren können je nach Jahreszeit am Wegesrand gepflückt werden – Straßenlärm und Bebauung sind weit weg.

Hier entstanden im Rahmen eines Pleinairs 2013  Arbeiten von acht Künstlern, die sich mit dem Thema Wald in Form von Holzskulpturen, Installationen, Monotopien und Siebdrucke auseinander gesetzt haben. 

Das Pleinair wurde vom Stadtforst Fürstenwalde in Kooperation mit dem Netzwerk Kulturtourismus im Seenland Oder-Spree veranstaltet und gefördert durch den Landkreis Oder-Spree und aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg

KÜNSTLER: Matthias Bogdan, Imke Freiberg, Adelheid Fuss, Emanuel Goldmund, Harald Müller, Torsten Naumann, Matthias Schilling, Ulf Schüler

ANFAHRT: Fürstenwalde und Hangelsberg sind mit der Regionalbahn RE1 von Berlin, Potsdam oder Frankfurt/Oder direkt zu erreichen, Fahrräder werden in diesem Zug ohne Vorbestellung mitgenommen. Am Bahnhof Fürstenwalde ist das Ausleihen von Fahrrädern möglich.

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Dann senden Sie bitte eine E-Mail mit der Projektbeschreibung, genaue Angaben zum Ort und den Künstlern, sowie aussagekräftige Fotos an das Netzwerk Kulturtourismus - wir prüfen, ob das Projekt ins Programm passt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

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