Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR

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Ausstellung
Ausstellung "In einem stillen Land" Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR | Foto: "Kinder in der Kollwitzstraße, Berlin 1974" - © Nachlass Roger Melis

3.11.20 - 7.2.21 Rodger Melis In einem stillen Land

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Kaum ein zweiter Fotograf hat die Ostdeutschen und ihre Lebenswelt so lange, so intensiv und in so vielen Facetten beleuchtet wie Roger Melis (1940 – 2009). Drei Jahrzehnte lang bereiste der Mitbegründer und Meister des ostdeutschen Fotorealismus von Berlin aus die DDR als ein Land, das er unter der Herrschaft der SED oft als "still" und erstarrt empfand. In atmosphärisch dichten, oft symbolhaften Fotografien dokumentierte er das alltägliche Leben der Menschen in Stadt und Land. Seine Sichtweise auf die eigene Arbeit und seinen Werdegang beschreibt Roger Melis in dem Film Fotografieren, wo man will und was man will, der in der Ausstellung, aber auch auf Youtube zu sehen ist. Ab nächster Woche wird die Ausstellung als digitaler Rundgang auf der Website des Dokumentationszentrums zur Verfügung stehen.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Roger Melis Archiv und wurde von Mathias Bertram kuratiert.

Weitere Infos und Ausstellungen unter --> www.alltagskultur-ddr.de

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SYMPOSIUM DIGITAL Schatten der Erinnerung
Die Vorträge, die im Rahmen der Tagung Im Schatten der Erinnerung gehalten wurden, können ab sofort online nachgeschaut werden. Aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus veranstaltete das Dokumentationszentrum am 11. September ein Symposium zur Erinnerung an die 1941-1945 in deutschem Gewahrsam umgekommenen sowjetischen Kriegsgefangenen. Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres "Krieg und Frieden. 1945 und die Folgen in Brandenburg – Kulturland Brandenburg".

Vorträge unter --> www.alltagskultur-ddr.de