Kirche Steinsdorf

Beschreibung

Unter den vielen kleinen Dorfkirchen in der Region ist die Steinsdorfer Kirche ein architektonisches Kleinod. Erstmals wurde die auf dem Anger erbaute Kirche 1310 erwähnt. Ihre heutige Form erhielt sie viele Jahrhunderte später, denn 1749 wurde sie neu gebaut. Schon von weitem ist der wunderschöne rechteckige Fachwerkbau mit seinem hölzernen Dachturm zu sehen. Im Inneren eher schlicht ausgestattet, lädt sie zum Verweilen ein. Die Kirche ist in Steinsdorf das einzige denkmalgeschützte Gebäude. Die äußere Fassade und das Dach wurden 2003 umfangreich instandgesetzt.

Das Innere ist schlicht gehalten, aber strahlt durch die Holzkonstruktion eine harmonische Atmosphäre aus. Bemerkenswert im Eingangsbereich der Kirche ist eine Eichentruhe aus dem 14. Jahrhundert. Sehenswert sind vier Tafeln eines Kanzelkorbes mit gemalten Apostelbildern, die möglicherweise vom Kirchenbau 1749 stammen, eventuell aber auch älter sind. Die Kirche verfügt über eine 1929 gebaute Orgel von der Firma Gustav Heinze S. Orgelbauanstalt. Als weiteres kunsthistorisch bedeutsames Inventar sind Patene, Kelch, Kanne sowie Oblatendose (Vasa Sacra) zu nennen.

Gäste sind herzlich willkommen mal eine Pause einzulegen und für einen Moment innezuhalten. Die „offene Kirche“ ist von Juni - September täglich von 08.00 - 18.00 Uhr geöffnet.

Einst befand sich ein hölzerner Altar im Innenraum der Steinsdorfer Kirche. Der Altar, der mehrere Epochen vereint und mit 16 Holzfiguren besetzt ist, kann auf eine spannende Geschichte zurückblicken. Nach aufwendigen Konservierungsarbeiten ist er seit 2018 im Kreuzgang des Klosters Neuzelle zu sehen.

Karte & Anreise

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