Haus am See

Internationales Residenzstipendium für Filmemacher

FILM OHNE GRENZEN
FILM OHNE GRENZEN - © Boris Trenkel

Die Fördermaßnahme beträgt 12.000 € und beinhaltet einen dreimonatigen Aufenthalt auf dem Gut Eibenhof in Bad Saarow. Außerdem bekommt der „HAUS AM SEE“-Stipendiat/in die einmalige Gelegenheit, das eigene Filmprojekt während des FILM OHNE GRENZEN Festivals im Rahmen eines moderierten Panels den Besuchern und auch eingeladenen Vertretern der Filmbranche vorzustellen.

Das HAUS AM SEE Stipendium wird ermöglicht von der Antonius Jugend und Kultur Stiftung, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und knüpft an die lange Tradition des kreativen Rückzugs auf dem Eibenhof in Bad Saarow an und möchte ähnlich wie das hier seit 6 Jahren veranstaltete FILM OHNE GRENZEN Festival einen internationalen Austausch beflügeln. Folglich richtet sich das Stipendium an internationale Filmemacher*innen, die lokale Geschichten in Berlin und Brandenburg erzählen wollen sowie an lokale Filmemacher*innen, für die Berlin der Ausgangspunkt eines internationalen Filmprojekts bildet. Die bisher im Rahmen des Stipendiums geförderten Projekte spiegeln allesamt diesen zwischen Lokalität und Internationalität oszillierenden Geist wieder. 

Internationale Filmprojekte bieten sich zwar zu Koproduktionen verschiedener Länder und Finanzierungs- und Förderungssysteme an, haben es aber gerade aufgrund ihrer multinationalen Ausrichtung häufig in der Finanzierung besonders schwierig.  Das HAUS AM SEE Stipendium versteht sich als Start-Hilfe und kann von den Stipendiat*innen auf unterschiedliche Weise genutzt werden. Neben der gerne angenommenen Möglichkeit, sich zu Inspiration und Kreativität für einige Wochen nach Bad Saarow zurückzuziehen, haben die Stipendiat*innen bislang den finanziellen Zuschuss zum Verfassen einer 1. Drehbuchfassung, zum Erstellen eines Projekt-Teasers oder zur Postproduktion unterfinanzierter Projekte genutzt. Diese Offenheit der Mittelverwendung möchten wir auch weiterhin beibehalten.

Unter den eingereichten Projektvorschlägen wird behutsam eine Vorauswahl getroffen, die der jährlich wechselnden Auswahl-Jury vorgelegt wird. Auch die Jury soll dabei den Geist der Vielfalt und des erwünschten kulturellen Austauschs wiederspiegeln: Im aktuellen Jahr ist sie mit dem ehemaligen Stipendiaten und Regisseur Karim Ainouz, dem Regisseur Lars Kraume und der Filmproduzentin Gabriela Sperl ebenso hochkarätig wie international besetzt. 

Weitere Informationen zum Stipendium unter www.filmohnegrenzen.de